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Lampe Aktion Mensch und Deutsche Fernsehlotterie im Vergleich Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

In diesem Beitrag werde ich eine Analyse der Soziallotterien der Unternehmen "Aktion Mensch" und "Deutsche Fernsehlotterie" vornehmen und klären, welches Lotterieprodukt sich am meisten lohnt und welche man auf keinen Fall spielen sollte. Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass gemäß den Spielbedingungen beide Anbieter nur rund 30 % der Spieleinnahmen wieder als Gewinne an die Spieler ausschütten. Beim LOTTO 6aus49, EuroJackpot und KENO sind es dagegen ca. 50 %. Wer sich daher für Lotterien interessiert, die zu einem vergleichsweise geringen Spieleinsatz möglichst hohe Gewinne bei gleichzeitig hohen Gewinnchancen bieten, ist bei diesen beiden Lotterieanbietern fehl am Platz. Der Hauptbeweggrund für eine Lotterieteilnahme bei Aktion Mensch oder der Deutschen Fernsehlotterie muss daher sein, sich für deren Sozialprojekte zu interessieren und diese durch einen Loskauf zu fördern. Denn bei beiden Anbietern müssen gemäß den Lotteriebestimmungen mindestens 30 % der Spieleinnahmen für soziale Projekte zur Verfügung gestellt werden.

Daher schauen wir uns zuerst einmal kurz die aktuellsten Jahresberichte beider Firmen an. Bei der Aktion Mensch lagen im Jahr 2019 die Spieleinsätze (= Umsatzerlöse) bei 494.845.000 €. Davon wurden 148.453.000 € (30 %) als Gewinne an die Spieler ausgezahlt und sogar 190.305.000 € (38,5 %) für gute Zwecke (= Zweckertrag) bereitgestellt (siehe hier - Seite 8). Bei der Deutschen Fernsehlotterie lagen im Jahr 2019 die Spieleinsätze bei 193.049.630 €. Davon wurden 66.331.835 € (34,4 %) als Gewinne an die Spieler ausgezahlt und 61.809.622 € (32 %) für gute Zwecke bereitgestellt (siehe hier - Seite 5 und 6). Im Jahr 2018 konnte die Deutsche Fernsehlotterie übrigens ihre Vorgabe von mindestens 30 %, die für den Zweckertrag vorgesehen sind, leider nicht erfüllen, was damit begründet wurde, dass es in diesem Jahr besonders viele Millionengewinne bei den Spielern gegeben hat, was "außergewöhnlich und nicht vorhersehbar" gewesen sei. Das kam allerdings auch schon im Jahr 2012 vor. Dies wird aber vermutlich keine Konsequenzen haben, da der Durchschnittswert der vergangenen Jahre trotzdem noch bei über 30 % liegt. Weitere Daten können auch der folgenden Tabelle entnommen werden:



Zum Vergleich: beim deutschen LOTTO 6aus49 lagen die Spieleinsätze im Jahr 2017 bei 3.710.000.000 € (siehe hier), was somit z. B. mehr als sieben Mal so viel gewesen ist, wie bei der Aktion Mensch. Wie man in der oben stehenden Tabelle sehen kann, ist zwar bei der Aktion Mensch die prozentuale Gewinnausschüttung in der Regel etwas geringer als bei der Deutschen Fernsehlotterie, dafür wird jedoch von den Spieleinsätzen prozentual mehr Geld für gute Zwecke zur Verfügung gestellt. Insgesamt wurden für die Gewinnausschüttung und für gute Zwecke im Jahr 2019 bei der Aktion Mensch 68,5 % der Spieleinnahmen bereitgestellt, während es im selben Jahr bei der Deutschen Fernsehlotterie nur 66,4 % gewesen sind. Beim deutschen LOTTO liegt dieser Wert übrigens mit ca. 73 % (ca. 50 % für die Gewinnausschüttung und ca. 23 % für gute Zwecke) noch etwas höher. Doch nun zu den Lotteriebeschreibungen und -analysen:


1. Aktion Mensch

Bei der Aktion Mensch finden die Ziehungen der Gewinnzahlen immer dienstags statt. Es stehen grundsätzlich drei verschiedene Lostypen zur Auswahl und zwei Mal im Jahr nehmen alle Lostypen noch an einer Sonderverlosung teil, bei der man noch zusätzliche Chancen auf einen Gewinn hat.

Beim Glücks-Los hat man als Spieler die freie Auswahl, ob man sich den Hauptgewinn als Einmalzahlung (Sofortgewinn), als Rentenzahlung (Dauergewinn) oder als Einmal- und Rentenzahlung (Kombigewinn) auszahlen lassen möchte. Beim Kombigewinn wird jeweils die Hälfte des Gewinns als Einmalzahlung und die andere Hälfte als Rentenzahlung ausgezahlt. Die Rentenzahlungen werden monatlich bei jeweils gleich bleibenden Beträgen über einen Zeitraum von 20 Jahren bezahlt. Bei der Rentenoption liegt der nominale Gesamtbetrag aller monatlichen Zahlungen 20 % höher, als wenn man sich für die Einmalzahlung entscheidet.

Um daher die Frage zu klären, ob eine Einmalzahlung oder Rentenzahlung besser wäre, habe ich für euch nachgerechnet und bin zu dem Ergebnis gelangt, dass der Grenzwert bei einer Inflation von etwa 1,8 % liegt. Das bedeutet, wenn ihr der Meinung seit, dass innerhalb der nächsten 20 Jahre die jährliche Inflation im Durchschnitt höher als 1,8 % ist, dann solltet ihr euch für die Option Sofortgewinn entscheiden, da in diesem Fall die Kaufkraft des Gewinnbetrags bei einer Sofortauszahlung höher wäre. Wenn ihr dagegen der Ansicht seid, dass die Inflation in den nächsten 20 Jahren durchschnittlich unter 1,8 % pro Jahr liegt, dann solltet ihr euch für den Dauergewinn entscheiden, da in diesem Fall der Kaufkraftverlust nach 20 Jahren nicht groß genug wäre, um den nominal 20 % höheren Gesamtgewinnbetrag vollständig aufzuzehren. Meine Vermutung ist jedoch, dass die Inflationsrate zukünftig deutlich über 1,8 % pro Jahr liegen wird, weshalb ich grundsätzlich immer die Sofortgewinn-Option empfehlen würde. In diesem Fall braucht man sich auch keine Sorgen darum machen, ob man die monatlichen Gewinnauszahlungen auch tatsächlich 20 Jahre lang aufs Konto überwiesen bekommt. Dabei handle ich grundsätzlich nach dem Sprichwort: "Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach".

Außerdem kann man auch noch seinen Spieleinsatz pro Monat selber bestimmen. Dabei stehen die monatlichen Beträge 6 €, 9 €, 12 €, 18 € oder 24 € zur Auswahl. Die Gewinnauszahlungen passen sich dabei eins zu eins an den vom Spieler ausgewählten Spieleinsatz an. Das bedeutet, dass wenn man sich für eine doppelt so teure Preisoption entscheidet, dass dann auch die Gewinnbeträge in den einzelnen Rängen jeweils doppelt so hoch sind. In den untenstehenden Gewinntabellen habe ich für das Glücks-Los zum besseren Vergleich mit dem 5 Sterne-Los die Spieloption "Sofortgewinn" und die Preisoption "12 € pro Monat" gewählt. Für weitere 2 € pro Monat kann man auch noch an dem Zusatzspiel teilnehmen, bei dem man noch einmal die Chance auf 12.500 Euro pro Ziehung hat.

Das 5 Sterne-Los kostet als "Basislos" 12 € pro Monat. Im Gegensatz zum Glücks-Los kann sich der Spieler hierbei für keinen höheren oder niedrigeren Spieleinsatz entscheiden. Auch der Höchstgewinn ist als Einmalzahlung in Höhe von einer Millionen Euro fix vorgegeben. Dafür hat man jedoch noch die Möglichkeit sich für die Zusatzoptionen "Super-Gewinn" (+10 €), "Traumhaus mit Grundstück" (+6 € / +8,5 €), "Haushaltsgeld" (+2,5 € / +5 €) und "Sofortrente" (+5 € / +10 €) zu entscheiden. Details zu den Gewinnmöglichkeiten der Zusatzoptionen können den unten aufgeführten Gewinntabellen entnommen werden, die jeweils auf Jahresbasis erstellt wurden.

Beim Jahreslos hat man je Ziehung die gleichen Chancen auf die gleichen Geldgewinne wie beim "Basislos" des 5 Sterne-Loses. Die Teilnahme erfolgt jedoch nur einmal monatlich (jeweils am letzten Dienstag des Monats) über einen Zeitraum von 12 Monaten. Während beim Glücks-Los und 5 Sterne-Los der Spieleinsatz jeden Monat vom Konto abgebucht wird, bis man selber kündigt, zahlt man beim Jahreslos den Spieleinsatz nur einmalig und das Los läuft dann automatisch nach 12 Monaten aus, so dass man es nicht zu kündigen braucht. Wie beim Glücks-Los kann man auch hier seinen Spieleinsatz selber bestimmen. Dabei stehen die jährlichen Beträge 18 €, 36 €, 54 € oder 72 € zur Auswahl. Auch hier passen sich die Gewinnauszahlungen in allen Gewinnrängen wieder eins zu eins an den vom Spieler ausgewählten Spieleinsatz an.

Vergleicht man das Glücks-Los und 5 Sterne-Los miteinander, dann fällt auf, dass das 5 Sterne-Los (als Basislos und ohne Berücksichtigung der Sonderverlosungen) eine wesentlich bessere durchschnittliche Ausschüttungsquote (Ø AQ) erzielt, da es dort im Gegensatz zum Glücks-Los grundsätzlich drei zusätzliche Gewinnränge gibt. Und auch in den Gewinnrängen, die auf den ersten Blick mit dem Glücks-Los identisch sind, fällt bei genauerer Betrachtung auf, dass sogar noch die Gewinnchance auf drei, vier, fünf und sechs richtige Endziffern beim 5 Sterne-Los besser als beim Glücks-Los ist, da sich die Gewinne beim Glücks-Los in allen Gewinnrängen nur an einer einzigen siebenstelligen Losnummer orientieren (wie z. B. bei der Zusatzlotterie Spiel 77), während dagegen beim 5-Sterne Los für jeden Gewinnrang eine eigene Losnummer gezogen wird (wie z. B. bei der GlücksSpirale).

Wie auch den untenstehenden Gewinntabellen entnommen werden kann, liegt dadurch bei einer Teilnahme über 12 Monate die Ø AQ beim Glücks-Los nur bei 16,6 %, beim 5 Sterne-Los (nur Basislos) sind es dagegen 28,9 %. Da man beim 5 Sterne-Los bereits mit nur zwei richtigen Endziffern einen Gewinn erzielt, ist somit auch die Gesamtgewinnchance beim 5 Sterne-Los deutlich besser. Um durchschnittlich einmal beim 5 Sterne-Los bei einer regulären Ziehung einen Gewinn zu erzielen, müsste man 90 Wochen (ca. 21 Monatsbeträge) lang daran teilnehmen (denn pro Ziehung liegt die Gewinnchance bei 1:90). Um jedoch durchschnittlich einmal beim Glücks-Los bei einer regulären Ziehung einen Gewinn zu erzielen, müsste man unglaubliche 1.000 Wochen (über 19 Jahresbeträge) lang daran teilnehmen (denn pro Ziehung liegt die Gewinnchance bei 1:1.000).

Es macht daher absolut keinen Sinn das Glücks-Los zu spielen. Das Zusatzspiel ist mit einer Ø AQ von 27,1 % zwar deutlich besser, da man dieses aber nur in Kombinationen mit dem Glücks-Los spielen kann, trägt das Zusatzspiel insbesondere wegen dem geringeren Preis im Vergleich zum Glücks-Los kaum dazu bei, die Ø AQ nennenswert zu erhöhen (abgesehen davon ist beim Zusatzspiel auch die Gewinnchance mit 1:100.000 pro Ziehung extrem schlecht). Entscheidet man sich für eine zwölfmonatige Teilnahme am Glücks-Los zum Preis von 12 € pro Monat und nutzt auch noch das Zusatzspiel für weitere 2 € pro Monat, dann erhöht sich die Ø AQ zum Jahrespreis von 168 € nur auf 18,1 %. Wählt man in diesem Fall für das Glücks-Los den doppelten Preis (24 € pro Monat) so erhöht sich die Ø AQ zum Jahrespreis von 312 € sogar nur auf 17,4 %. Und selbst wenn man in diesem Fall das Glücks-Los zum günstigsten Preis (6 € pro Monat) spielen würde, so würde sich die Ø AQ zum Jahrespreis von 96 € trotzdem nur auf 19,2 % erhöhen und wäre damit immer noch deutlich schlechter als das 5 Sterne-Los.

Auch das Jahreslos schneidet gemessen an der Ø AQ etwas schlechter als das 5 Sterne-Los ab. Denn je nachdem, ob es innerhalb eines Monats vier oder fünf Dienstage gibt, kann man mit seinem Monatsbetrag beim 5 Sterne-Los (gilt auch für das Glücks-Los) somit entweder an vier oder an fünf Ziehungen teilnehmen, während sich jedoch der Spielpreis grundsätzlich an vier Ziehungen pro Monat orientiert. Das bedeutet, dass man (bei gleichen Gewinnchancen und gleichen Gewinnbeträgen je Ziehung) beim Jahreslos zum Gesamtpreis von 36 € pro Jahr an 12 Ziehungen teilnimmt (dies entspricht 3 € pro Ziehung), während man dagegen beim 5 Sterne-Los zum Gesamtpreis von 144 € pro Jahr an mindestens 52 Ziehungen teilnimmt (dies entspricht nur 2,77 € pro Ziehung).

Die Zusatzoptionen beim 5 Sterne-Los sollten dagegen wie das Glücks-Los auf keinen Fall gespielt werden, da diese deutlich unter der Ø AQ des "Basisloses" liegen. Die Optionen "Super-Gewinn" und beide Varianten der "Sofortrente" erreichen eine unverschämt niedrige Ø AQ von nur 8,7 %. Auch die beiden Varianten der Option "Haushaltsgeld" sind mit einer Ø AQ von nur 12,5 % (ohne Berücksichtigung von Inflation) kaum besser. Zumindest die beiden Varianten der Option "Traumhaus mit Grundstück" erreichen noch eine Ø AQ von 16,6 % (für 1.000.000 € Höchstgewinn) bzw. 19,9 % (für 500.000 € Höchstgewinn) und auch die Chancen überhaupt einen Gewinn zu erzielen, kommen bei dieser Traumhaus-Option noch ziemlich nahe an das Basislos heran, während die Gewinnchancen bei allen anderen Zusatzoptionen extrem schlecht sind.

Bei den Lotterien der Aktion Mensch gibt es leider sehr große Unterscheide bei den Ø AQs und Gewinnchancen, was ich persönlich als den größten Kritikpunkt bei der Aktion Mensch ansehe, da ich dies für ziemlich ungerecht den Spielern gegenüber halte. Wer sich als Spieler im Vorfeld nicht ausführlich über die einzelnen Los-Typen informiert und sich daher z. B. ein Glücks-Los für 12 € monatlich kauft, dann aber später bemerkt, dass er zum gleichen Preis mit dem 5 Sterne-Los deutlich bessere Gewinnchancen gehabt hätte, würde sich bestimmt ziemlich benachteiligt fühlen. Dabei legt ja gerade die Aktion Mensch mit ihren Förderprojekten so viel Wert darauf, dass alle Menschen gleich behandelt werden sollen!

Es scheint jedoch zumindest einen kleinen Hoffnungsschimmer für all diejenigen zu geben, die sich bislang für das Glücks-Los der Aktion Mensch oder für die teilweise extrem schlechten Zusatzoptionen beim 5 Sterne-Los entschieden haben. Denn aus den Teilnahmebedingungen geht aus Abschnitt 5.g. hervor, dass durch die Sonderverlosungen bei allen Loskategorien, bei denen weniger als 30 % der Spieleinnahmen an die Spieler ausgeschüttet wurden, so viele Gewinne verlost werden, dass dadurch die 30 % in der jeweiligen Kategorie erreicht werden. Wie das jedoch im Detail funktionieren soll wird auf der Homepage nicht beschrieben. Auch konnte ich auf der Homepage keine Informationen darüber finden, welche Gewinne bei den bisherigen Sonderverlosungen überhaupt verlost wurden, so dass in irgend einer Form nachvollziehbar wäre, dass z. B. den Besitzern eines Glücks-Loses bei dieser Verlosung auch tatsächlich mehr Gewinnchancen zugeteilt wurden. Und selbst wenn dies generell zutreffen würde, müsste der Besitzer eines Glücks-Loses zumindest so lange an der Lotterie teilnehmen, bis es überhaupt erst mal zu einer Sonderverlosung kommt, um dann bei dieser Gewinnnummernziehung die Benachteiligung gegenüber dem Besitzer eines 5 Sterne-Loses ausgeglichen zu bekommen.

Um daher von vornherein mit Sicherheit ausschließen zu können, dass man als Spieler nicht benachteiligt wird, würde ich daher grundsätzlich jedem Spieler, der sich für ein Glücks-Los oder eine der Zusatzoptionen beim 5 Sterne-Los entschieden hat, empfehlen, dieses Los nach der nächsten Sondervorlosung zu kündigen und stattdessen (falls er überhaupt noch bei der Aktion Mensch teilnehmen möchte) einfach nur das Basislos des 5 Sterne-Loses zu spielen.

Ebenfalls negativ finde ich an der Aktion Mensch, dass das Unternehmen die gleiche völlig unseriöse Werbemasche wie die SKL und NKL betreibt (meine Einschätzung zu den beiden Klassenlotterien findet ihr übrigens in meinem Beitrag hier), indem bei den Lotterien die einzelnen Gewinnränge mit der "Anzahl der Gewinne" beworben werden, die es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Bei der SKL und NKL sind die Losnummern wenigstens auf 3 Millionen beschränkt und es können auch keine Losnummern mit den gleichen siebenstelligen Endziffern gekauft werden, so dass man sagen kann, dass bei den Klassenlotterien die angegebene Anzahl der Gewinne zumindest bereits dann zutreffend wäre, wenn lediglich alle 3 Millionen Lose verkauft würden (was jedoch nie der Fall ist). Damit jedoch diese "Gewinnanzahl-Angaben" z. B. beim 5 Sterne-Los zutreffend wären, müssten nicht nur exakt 10 Millionen Losnummern von den Spielern gekauft werden (wobei theoretisch sogar noch mehr Losnummern gekauft werden könnten), sondern diese müssten darüber hinaus auch noch aus völlig unterschiedlichen siebenstelligen Endziffern bestehen, was praktisch unmöglich ist, da jeder Spieler die Endziffern seine Losnummer selber auswählen kann.

Stattdessen hätte man fairerweise (wie es auch bei der Deutschen Fernsehlotterie und nahezu allen anderen Lotterien gehandhabt wird) die Gewinnwahrscheinlichkeiten in den einzelnen Gewinnrängen angeben sollen, auf die es letztendlich für den Spieler ankommt. Die Gewinnchancen in den einzelnen Rängen kann man aktuell nur dadurch berechnen, indem man die angegebene 1:Chance, die zumindest für die höchsten Gewinnklasse bekannt gegeben wird, durch die angegebene Anzahl an Gewinnen im entsprechenden Gewinnrang teilt. Beim Glücks-Los sind jedoch selbst diese Angaben falsch, da sich die Gewinne in den einzelnen Rängen nur an einer einzigen Gewinnnummer orientieren. Aus diesem Grund kann es, selbst wenn 10 Millionen unterschiedliche Losnummern des Glücks-Loses verkauft worden wären, insgesamt nur 9 (statt 10) Gewinner bei sechs richtigen Endziffern im zweiten Gewinnrang, nur 90 (statt 100) Gewinner bei fünf richtigen Endziffern im dritten Gewinnrang, nur 900 (statt 1.000) Gewinner bei vier richtigen Endziffern im vierten Gewinnrang und nur 9.000 (statt 10.000) Gewinner bei drei richtigen Endziffern im fünften Gewinnrang geben (vergleiche auch letzten Abschnitt im nächsten Kapitel über die Deutsche Fernsehlotterie)!


2. Deutsche Fernsehlotterie

Bei der Deutschen Fernsehlotterie kann man sich für zwei verschiedene Lostypen entscheiden. Entweder man wählt das "Standardlos", das es in folgenden drei Varianten zu kaufen gibt:
- Einzel-LOS (eine Hauptziehung und 6 Wochenziehungen zum Preis von 5 €)
- Jahres-LOS (9 Hauptziehungen und 54 Wochenziehungen zum Preis von 45 €)
- Jetz-geht's-LOS (wie Jahres-LOS, nur zum halben Preis bei nur halber Gewinnauszahlung).
Oder man entscheidet sich für das MEGA-LOS, das 10 € im Monat kostet und zusätzlich noch zur Teilnahme an den wöchentlichen Prämienziehungen berechtigt. Weitere Bezahlvarianten:
- Einmalzahlung von 120 € (52 Prämienziehungen, 9 Hauptziehungen und 54 Wochenziehungen)
- Einmalzahlung von 60 € (26 Prämienziehungen, 4 oder 5 Hauptziehungen und 24 oder 30 Wochenziehungen)
- Einmalzahlung von 30 € (13 Prämienziehungen, 2 oder 3 Hauptziehungen und 12 oder 18 Wochenziehungen)

Noch ohne großartig die Lotterien zu analysieren, müsste einem schon jetzt auffallen, dass die Spieler beim MEGA-LOS ziemlich ungerecht behandelt werden. Denn je nachdem, zu welchem Zeitpunkt ein Spieler das Los bestellt, darf man bei einer Einmalzahlung von 30 € entweder an 2 Hauptziehungen und 12 Wochenziehungen oder an 3 Hauptziehungen und 18 Wochenziehungen teilnehmen. Und bei einer Einmalzahlung von 60 € darf man entweder an 4 Hauptziehungen und 24 Wochenziehungen oder an 5 Hauptziehungen und 30 Wochenziehungen teilnehmen. Um zu erkennen, welche der beiden Optionen aktuell gerade zutrifft, braucht man nur bei der Losbestellung vom MEGA-LOS bei der Laufzeit 3 bzw. 6 Monate auszuwählen und man bekommt unterhalb der Losabbildung angezeigt, an wie vielen Ziehungen man je Ziehungskategorie insgesamt teilnimmt. Die rentabelste Entscheidung wäre somit, eine Laufzeit von 3 Monaten auszuwählen (was einer Einmalzahlung von 30 € entspricht), sobald man sich innerhalb des Zeitfensters befindet, in dem man mit seiner Losbestellung an insgesamt 3 Hauptziehungen und 18 Wochenziehungen teilnimmt.

In jeder Wochenziehung (also jede Woche) werden unter allen möglichen siebenstelligen Losendziffern ein Geldgewinn von 100.000 € (Chance 1:10.000.000) und unter allen teilnehmenden Losen noch vier Sachpreise (immer zwei Autos und zwei Reisen) verlost. Die Wochenziehungen sind leider sehr undurchsichtig gestaltet. Zum einen wird nicht angegeben, wie viele Lose sich im Spielbestand befinden, weshalb man auch nicht exakt die Gewinnwahrscheinlichkeit auf die Sachpreise ermitteln kann. Zur Erstellung der Gewinntabellen musste diese daher von mir geschätzt werden. Dabei habe ich den Durchschnittswert der Anzahl der Gewinner ermittelt, die bei den 9 Hauptziehungen im Jahr 2019 im fünften Rang jeweils 10 Euro gewonnen haben (diese Angaben werden auf der Homepage der Deutschen Fernsehlotterie im Menüpunkt "Gewinnzahlen" veröffentlicht). Dieser Wert wurde dann mit der 1:Gewinnchance auf diesen Rang (111,11) multipliziert. Daraus ergeben sich dann rund 2,35 Millionen teilnehmende Lose je Wochenziehung. Zum anderen wird unseriöserweise nicht einmal der Wert dieser Sachpreise angegeben. Zur Erstellung der Gewinntabellen musste daher auch dies von mir geschätzt werden, wobei ich für die Autos jeweils einen Wert von 25.000 € und für die Reisen jeweils einen Wert von 1.000 € angesetzt habe.

In jeder Hauptziehung (alle sechs Wochen) wird unter allen möglichen siebenstelligen Losendziffern eine monatliche Sofortrente im Gesamtwert von einer Million Euro verlost. Je nach Lebensalter wird daher die Höhe der monatlichen Sofortrente individuell berechnet, beträgt jedoch maximal 5.000 Euro im Monat. Laut den Lotteriebestimmungen kann der Gewinn gemäß Abschnitt 4.2 jedoch wahlweise auch als Einmalbetrag ausgezahlt werden (ob die Wahl durch den Lotterieveranstalter getroffen wird oder ob dies der Spieler selber entscheiden kann geht daraus jedoch nicht hervor). Außerdem wird noch eine sechsstellige Gewinnzahl gezogen. Stimmen die letzten beiden Endziffern davon mit der eigenen Losnummer überein, gewinnt man 10 Euro, bei den letzten drei richtigen Endziffern 200 Euro und bei den letzten vier richtigen Endziffern 500 Euro. Der Gewinn bei fünf und sechs richtigen Endziffern ist abhängig von den Gewinnauszahlungen bei den Wochenziehungen. Der theoretische Gewinnbetrag kann daher auch in diesem Fall aufgrund der Intransparenz der Wochenziehungen nicht vom Spieler selbst berechnet werden. Somit blieb mir auch hier bereits zum dritten Mal nichts anderes übrig, als diesen Wert zu schätzen. Dabei wurde von den 9 Hauptziehungen aus dem Jahr 2019 der Durchschnittsgewinn bei fünf richtigen Endziffern (39.413 €) und sechs richtigen Endziffern (517.342 €) für die Gewinntabellen verwendet.

In jeder Prämienziehung (jede Woche) wird jeweils eine siebenstellige, sechsstellige, fünfstellige, vierstellige und zweistellige Gewinnzahl gezogen:
- Ist die zweistellige Gewinnzahl identisch mit den letzten zwei Endziffern der Losnummer gewinnt man 10 €
- Ist die vierstellige Gewinnzahl identisch mit den letzten vier Endziffern der Losnummer gewinnt man 1.000 €
- Ist die fünfstellige Gewinnzahl identisch mit den letzten fünf Endziffern der Losnummer gewinnt man 10.000 €
- Ist die sechsstellige Gewinnzahl identisch mit den letzten sechs Endziffern der Losnummer gewinnt man 100.000 €
- Ist die siebenstellige Gewinnzahl identisch mit den letzten sieben Endziffern der Losnummer gewinnt man 1.000.000 €
Zumindest bei dieser Ziehung können die Ausschüttungsquoten der einzelnen Ränge problemlos ermittelt werden, da sowohl die Gewinnwahrscheinlichkeit als auch die Gewinnbeträge klar definiert sind.

Zusätzlich findet noch drei Mal im Jahr eine Sonderverlosung statt, bei der ähnlich wie bei den Wochenziehungen ebenfalls noch einmal Sachpreise und Geldgewinne verlost werden. Da auch hier keine Angaben zum Wert der Sachgewinne gemacht werden und sich sowohl die Geldgewinne als auch die Sachpreise in jeder Sonderverlosung ändern, konnten die Sonderverlosungen daher leider nicht in den Gewinntabellen berücksichtigt werden.

Die Auswertung der Gewinntabellen ergibt, dass das MEGA-LOS eine höhere Ø AQ erzielt als das Jahres-LOS. Während das Jahres-LOS (dies gilt auch für das Einzel-LOS und Jetz-geht's-LOS) eine Ø AQ von 29,6 % erreicht, sind es beim MEGA-LOS bei einer Einmalzahlung von 120 € immerhin 32,8 % und bei einer Einmalzahlung von 30 € im besten Fall sogar 36,5 % (aufgrund der recht vielen Schätzwerte sind diese Angaben jedoch mit etwas Vorsicht zu genießen). Details zu diesen drei Optionen können den untenstehenden Gewinntabellen entnommen werden. Wegen der nicht berücksichtigten Sonderverlosungen sind die Ø AQs in Wirklichkeit sogar noch etwas höher.

Die beste Entscheidung, die man als Spieler daher bei der Losauswahl bei der Deutschen Fernsehlotterie treffen kann, ist ein MEGA-LOS zum Preis von einmalig 30 € zu kaufen, sofern man man es zu einem Zeitpunkt bestellt, an dem das Los an 3 Hauptziehungen und 18 Wochenziehungen teilnimmt. Besonders vorteilhaft hierbei wäre, wenn innerhalb der Laufzeit auch noch eine Sonderverlosung stattfindet. Ob dies der Fall ist sieht man, wenn man bei der Losbestellung unten auf das Kalendersymbol "Laufzeit und Ziehungen" klickt. Würde sich jeder Spieler für diese Option entscheiden, hätte die Deutsche Fernsehlotterie somit auf Grundlage der Geschäftszahlen von 2018 vermutlich ein ernsthaftes Problem damit 30 % der Spieleinsätze für gute Zwecke auszugeben und müsste daher ihren Gewinnplan (oder ihre Preise) anpassen. Die aktuellen Gewinnpläne bzw. die derzeitigen Preise können daher nur deshalb aufrechterhalten werden, da sich derzeit wohl noch ein Großteil der Spieler aus Unwissenheit für die unrentableren Losvarianten entscheiden.

Auch wenn man der Deutschen Fernsehlotterie (im Gegensatz zur Aktion Mensch) zugute halten kann, dass sie wenigstens die Gewinnwahrscheinlichkeit in allen Gewinnrängen der Wochen-, Haupt- und Prämienziehung auf ihrer entsprechenden Webseite (siehe hier) angeben, so scheint auch dieses Unternehmen, genauso wie die Aktion Mensch, ernsthafte Probleme bei der Berechnung von Wahrscheinlichkeitswerten zu haben. Dabei ist gerade dies besonders problematisch, weil man dadurch streng genommen gegen § 5 (1) UWG, gegen § 5 (2) GlüStV und auch noch gegen die Richtlinie 1.2 des deutschen Werberates (siehe hier) verstößt (was somit auch beim Glücks-Los der Aktion Mensch der Fall ist).

Denn bei den Hauptziehungen wird (im Gegensatz zu den Prämienziehungen) nur eine einzige sechsstellige Losnummer gezogen, die dann für alle Gewinnränge gilt, so dass sich alle Gewinne an der Anzahl der richtigen Endziffern dieser einen Nummer orientieren. In den Lotteriebestimmungen steht außerdem zur Hauptziehung in Absatz 4.2: "Der Gewinn ist auf den jeweils höchsten Gewinnrang beschränkt." Und genau aus diesem Grund ist es nicht möglich, dass es z. B. bei einer Million unterschiedlichen Losnummern durchschnittlich 10 Gewinne im 2. Rang (5 richtige Endziffern) einer Hauptziehung geben kann. Denn von den 10 möglichen Zahlen, die bei 5 richtigen Endziffern an der Stelle links davor stehen können, können nur 9 Zahlen in dieser Gewinnklasse gewinnen, da eine davon mit der eigenen Losnummer übereinstimmen muss, so dass man in diesem Fall nicht mehr den Gewinn im zweiten Rang, sondern im ersten Rang erhält. Dadurch ergibt sich eine Gewinnwahrscheinlichkeit von 1 zu (1.000.000 / 9 =) 111.111 im zweiten Rang. Im dritten Rang liegt die Gewinnchance bei 1 zu 11.111, im vierten Rang bei 1 zu 1.111 und im fünften Rang bei 1 zu 111. Die Chancen sind damit dieselben, wie beispielsweise bei der Zusatzlotterie Super 6 von LOTTO 6aus49 in den Gewinnklassen eins bis fünf, die man z. B. hier findet und bei der sich ebenfalls die Gewinne an einer einzigen Losnummer orientieren. Hinzu kommt noch, dass auch die Angabe der Gewinnchance unter der Überschrift "Wochenziehungen und Sonderverlosungen" mit "1 zur Gesamtheit aller Lose" nicht ganz korrekt ist, da bei den Wochenziehungen auch der Hauptpreis von 100.000 Euro gezogen wird, der jedoch nicht unter allen teilnahmeberechtigten Losen, sondern unter allen möglichen siebenstelligen Los-Endziffern gezogen wird, wodurch die Gewinnchance auf die 100.000 Euro somit nur bei 1 zu 10 Millionen liegt.


3. Fazit

Bei der Aktion Mensch ist das beste Los mit der höchsten generellen Gewinnausschüttung und höchsten Gewinnchance pro Ziehung das 5 Sterne-Los, wenn man es nur als Basislos spielt, ohne dabei noch irgendwelche der extrem schlechten Zusatzoptionen auszuwählen. Dabei erreicht man bei den regulären Ziehungen eine Ø AQ von 28,9 %, wenn man es über eine Laufzeit von 12 Monaten spielt, wobei man in diesem Fall in der Regel an insgesamt 52 Dienstagsziehungen teilnimmt. Durch die beiden Zusatzverlosungen innerhalb von einem Jahr sollte das Los dann gemäß Abschnitt 5.g. der Teilnahmebedingungen insgesamt eine Ø AQ von 30 % erreichen. Die durchschnittliche Spielzeit, um einen Gewinn selbst bei Auswahl dieser besten Option zu erzielen, liegt jedoch bei ca. 21 Monaten, was einer Gesamtinvestitionssumme von 252 € entspricht, während man im Gewinnfall in den allermeisten Fällen lediglich 10 € gewinnt.

Bei der Deutschen Fernsehlotterie ist das beste Los mit der höchsten Ø AQ (bei der man gleichzeitig im Verhältnis zum Spieleinsatz auch die besten Chancen hat überhaupt etwas zu gewinnen) das MEGA-LOS, wenn man es zum einmaligen Preis von 30 € kauft, sobald man im Teilnahmezeitraum an 3 Hauptziehungen und 18 Wochenziehungen teilnehmen wird. Dabei erreicht man bei den regulären Ziehungen eine Ø AQ von ungefähr 36,5 %. Wenn man besonders geduldig ist und auch noch solange wartet, bis in diesem Fall innerhalb des Teilnahmezeitraums auch noch eine Sonderverlosung stattfindet, kann man sogar noch von einer etwas höheren Ø AQ profitieren. Selbst bei Auswahl dieser besten Option erzielt man einen Gewinn jedoch im Durchschnitt erst dann, nachdem man rund sechs Mal daran teilgenommen hat, was einer Gesamtinvestitionssumme von 180 € entspricht, während man im Gewinnfall in den allermeisten Fällen lediglich 10 € gewinnt.

Man muss also schon sehr viel Geld in eine dieser Lotterien investieren, bis man zumindest mal einen kleinen Gewinn erzielt. Dies ist vor allem den relativ schlechten Gewinnchancen geschuldet. Denn grundsätzlich müssen für einen Gewinn, egal ob man bei der Aktion Mensch oder bei der Deutsche Fernsehlotterie teilnimmt und welchen Lostyp man auswählt, pro Ziehung immer mindestens zwei Endziffern mit der eigenen Losnummer übereinstimmen. Bei der GlücksSpirale und den Zusatzlotterien Spiel 77, Super 6 und Plus 5 benötigt man nur eine richtige Endziffer, um bereits etwas zu gewinnen. Aus diesem Grund ist es z. B. bei der GlücksSpirale bereits ausreichend nur an durchschnittlich 10 Ziehungen teilzunehmen, um einen Gewinn zu erzielen. Für einen Gewinn, der in den aller meisten Fällen ebenfalls bei 10 € liegt, müssen daher bei der GlücksSpirale beim ganzen Los durchschnittlich nur 50 € investiert werden.

Für besonders seriös halte ich grundsätzlich weder die Aktion Mensch noch die Deutsche Fernsehlotterie:
- Bei der Deutschen Fernsehlotterie stört mich erstens die Undurchsichtigkeit der Gewinnchancen auf die Sachpreise der Wochenziehungen (auch dass der Wert davon nicht angegeben wird) und der Gewinnauszahlungen im ersten und zweiten Rang der Hauptziehungen, zweitens dass beim Kauf des MEGA-LOSES die Rentabilität des Loses davon abhängt zu welchem Zeitpunkt man es bestellt und welche Bezahloption man dabei auswählt und drittens, dass auf der Webseite mit den Gewinnwahrscheinlichkeiten (siehe hier) falschen Angaben zu den Gewinnchancen bei den Hauptziehungen gemacht werden und die Gewinnchance von 1 zu 10 Millionen für den Gewinn der 100.000 € bei den Wochenziehungen nicht aufgeführt wird. Beim deutschen LOTTO 6aus49 und den anderen Lotterien des DLTB, wie z. B. den recht ähnlichen Zusatzlotterien Spiel 77 und Super 6, sind dagegen die Gewinnchancen und die Gewinnausschüttungen bzw. Gewinnbeträge in den einzelnen Gewinnklassen für jede Ziehung klar vorgegeben (und auch richtig angegeben) und können von jedem Spieler eindeutig nachvollzogen werden.
- Bei der Aktion Mensch stört mich erstens, dass innerhalb der einzelnen Ziehungen das Glücks-Los deutlich schlechter als das 5 Sterne-Los ist, zweitens die teilweise extrem schlechten Ø AQs der Zusatzoptionen des 5 Sterne-Loses bei den regulären Dienstagsziehungen, drittens dass nicht nachvollzogen werden kann, ob die Ungerechtigkeiten innerhalb der einzelnen Loskategorien auch tatsächlich durch die Sonderverlosungen wieder ausgeglichen werden, wie in den Teilnahmebedingungen behauptet wird, und viertens die völlig unseriöse und unzutreffende Werbemasche mit der Angabe der Gewinner-Anzahl in den einzelnen Gewinnrängen (die im Falle des Glücks-Loses sogar noch erst recht falsch angegeben ist), anstatt wie allgemein üblich die Gewinnwahrscheinlichkeit auf die einzelnen Gewinnränge anzugeben.

Wie bereits zu Beginn des Beitrags erwähnt, macht eine Teilnahme bei der Aktion Mensch oder Deutschen Fernsehlotterie nur dann noch zumindest etwas Sinn, wenn man die Förderprojekte dieser Unternehmen gut findet und diese mit einem Loskauf unterstützen möchte. Wem diese jedoch relativ egal sind aber trotzdem bei einer Teilnahme an einer Lotterie sicherstellen möchte, dass wenigstens ein Teil des Geldes das es dafür ausgibt gemeinnützig verwendet wird, der sollte einfach beim Klassiker LOTTO 6aus49 bleiben, da auch hier immerhin rund 23 % der Spieleinnahmen für gute Zwecke verwendet werden, aber die Gewinnausschüttung mit 50 % der Spieleinnahmen und auch die allgemeinen Gewinnchancen pro Ziehung deutlich höher sind, als bei einem Los der Aktion Mensch oder Deutschen Fernsehlotterie.


4. Gewinntabellen:


Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Lottoexperte am 18 Sep, 2020 21:58 27.

31 Aug, 2020 12:56 45 Lottoexperte ist offline Email an Lottoexperte senden Homepage von Lottoexperte Beiträge von Lottoexperte suchen Nehmen Sie Lottoexperte in Ihre Freundesliste auf
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Zum Vergleich: beim deutschen LOTTO 6aus49 lagen die Spieleinsätze im Jahr 2017 bei 3.710.000.000 € (siehe hier), was somit z. B. mehr als sieben Mal so viel gewesen ist, wie bei der Aktion Mensch

Hm, ich mische mich da nicht ein - aber:
Die Spieleinsätze des Deutschen Lotto-und Totoblocks lagen 2017 insgesamt bei 7,05 Milliarden Euro. Dabei gingen die Spieleinsätze gegenüber dem mit 7,31 Milliarden Euro sehr erfolgreichen Vorjahr um 3,6% zurück.

=> Gewinnausschüttung mit Spieleinsatz verwechselt...
Na, der Rest wird sicher stimmen wink

01 Sep, 2020 03:22 33 Hujuk ist offline Email an Hujuk senden Homepage von Hujuk Beiträge von Hujuk suchen Nehmen Sie Hujuk in Ihre Freundesliste auf
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daum

Abermals ein wertvoller Beitrag fürs Forum und interessierte Öffentlichkeit.

https://www.lottodeutschland.de/Aktuelles/LOTTO-in-Zahlen

Ecart

01 Sep, 2020 07:10 33 Ecart ist online Email an Ecart senden Beiträge von Ecart suchen Nehmen Sie Ecart in Ihre Freundesliste auf
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@Hujuk: Sorry, dass ich vergessen habe für dich anzugeben, dass der Umsatz von 3,7 Milliarden Euro beim deutschen LOTTO 6aus49, in dem verlinkten Dokument erst in der Tabelle auf der vierten Seite zu finden ist. Der Gesamtumsatz von 7,05 Milliarden Euro des DLTB im Jahr 2017 beinhaltet nämlich auch noch die ganzen Umsätze der anderen Spielangebote, wie z. B. Spiel 77, Eurojackpot und GlücksSpirale. Ich habe somit nicht die Gewinnausschüttung mit dem Spieleinsatz verwechselt!

01 Sep, 2020 12:36 56 Lottoexperte ist offline Email an Lottoexperte senden Homepage von Lottoexperte Beiträge von Lottoexperte suchen Nehmen Sie Lottoexperte in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Lottoexperte
@Hujuk: Sorry, dass ich vergessen habe für dich anzugeben, dass der Umsatz von 3,7 Milliarden Euro beim deutschen LOTTO 6aus49, in dem verlinkten Dokument erst in der Tabelle auf der vierten Seite zu finden ist. Der Gesamtumsatz von 7,05 Milliarden Euro des DLTB im Jahr 2017 beinhaltet nämlich auch noch die ganzen Umsätze der anderen Spielangebote, wie z. B. Spiel 77, Eurojackpot und GlücksSpirale. Ich habe somit nicht die Gewinnausschüttung mit dem Spieleinsatz verwechselt!

Okay, wo du Recht hast - hast du Recht Hand

01 Sep, 2020 15:17 33 Hujuk ist offline Email an Hujuk senden Homepage von Hujuk Beiträge von Hujuk suchen Nehmen Sie Hujuk in Ihre Freundesliste auf
 
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